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Vorgehen im Krisenfall: Studierende üben Großeinsatzlagen

Studierende und Studienkursteilnehmende zu Gast an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Ahrweiler

20. März 2024

Es herrscht hohe Konzentration im Stabsraum an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (Öffnet in einem neuen Tab) (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die fingierte Situation: Krawalle bei einem Fußballländerspiel und eine Explosion bei einer parallelen Großveranstaltung in der Nähe des Stadions. Die simulierte Einsatzlage ist Teil der Stabsrahmenübung der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol). 

In insgesamt drei Wochen sind die Studierenden im 2. Studienjahr des DHPol-Masterstudiengangs "Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement" sowie die Teilnehmenden des Studienkurses je 4 Tage in unterschiedlichen Besetzungen zu Gast an der BABZ. In der praxisnahen Lehre üben sie das Einsatzmanagement bei Großveranstaltungen und Großschadenslagen. Kommunikations- und Führungsabläufe werden durchgespielt und geben so einen Einblick in mögliches praktisches Vorgehen. 

„Die Übung hat mir gezeigt, dass ein tolles Team, selbst wenn es aus verschiedenen Organisationen zusammengewürfelt ist, Großartiges leisten kann. Und es wurde einmal mehr deutlich: Polizeiarbeit ist Teamarbeit!“, so Felix Ebert, Polizeihauptkommisar, Student des 16. Masterstudiengangs und Teilnehmer der Stabsrahmenübung. 

Einblicke in mögliches praktisches Vorgehen

"Die Stabsrahmenübung ist fester Bestandteil der DHPol-Lehre, die Theorie und Praxis zielgerichtet verknüpft. Mit dem Team der BABZ haben wir einen tollen Partner, um diese Übung zu ermöglichen" erklärt Polizeidirektorin Monika Kasper, Leiterin des Fachgebietes II.2 "Polizeiliches Krisenmanagement" an der DHPol. 

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